Das Segment Bau, der Handel mit Baustoffen und das Geschäft in den Bau & Gartenmärkten entwickelte sich bei der Baywa ausgesprochen positiv und erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz von 978,5 Mio. Euro (Vorjahr: 872,7 Mio. Euro). Das operative Ergebnis stieg auf 13,2 Mio. Euro an.
Das EBIT der Sparte Baustoffe mit 4,0 Mio. Euro (Vorjahr: minus 5,7 Mio. Euro) machte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen besonders großen Sprung nach oben. Der Umsatz lag im ersten Halbjahr 2011 bei 681,4 Mio. Euro (Vorjahr: 588,2 Mio. Euro). Neben der guten Konjunkturlage und den milden Frühjahrstemperaturen profitierte die Sparte auch von deutlichen Optimierungen im Vertriebsbereich. Thematisch setzte die Sparte einen besonderen Schwerpunkt bei Sanierung und Renovierung.
Die Sparte Bau & Gartenmarkt erzielte einen Umsatz von knapp 300 Mio. Euro im ersten Halbjahr (Vorjahr: 284,5 Mio. Euro) und ein EBIT von 9,1 Mio. Euro (Vorjahr: 8,7 Mio. Euro). Der Umsatzanstieg ist vor allem auf die Flächenvergrößerungen an mehreren Standorten und auf die gute Witterung im ersten Halbjahr zurückzuführen.
Die BayWa geht davon aus, dass der Baustofffachhandel die erkennbaren Wachstumsimpulse im Bausektor nutzen kann. Die Sparte Bau & Gartenmarkt verspricht sich von den eingeführten Eigenmarken, die von den Kunden bisher sehr gut angenommen werden, Ertragssteigerungen.
"Wir arbeiten weiter an der Verbesserung der Ergebnisse dieses Segments und sehen durch verschiedene strukturelle Maßnahmen auch erste Erfolge. Aufgrund der starken Abhängigkeit dieses Geschäfts von Witterungs- und Konjunkturverläufen sowie des stark fragmentierten Marktes suchen wir aber auch weiterhin nach einer Lösungsperspektive, damit unser Bausegment nachhaltig wirtschaftlich ist und seine Kapitalkosten verdient", erläuterte Klaus Josef Lutz.