Es geht aufwärts: Deutlich mehr Lehrlinge gibt es im 1. Ausbildungsjahr 2018/2019. Warum Dachdecker bei der Nachwuchsgewinnung vor allem auf Social Media setzen sollten, erfuhren die Teilnehmer der Berufsbildungstagung in Weilburg.
Auf dem Gelände des Forstamts Weilburg begrüßte ZVDH-Vizepräsident Michael Zimmermann die Teilnehmer der 49. Berufsbildungstagung. Zimmermann bedankte sich beim Landesinnungsverband des hessischen Dachdeckerhandwerks für die Besichtigung des Dachdeckerbildungszentrums Hessen in Weilburg am Freitagvormittag.
Zum diesjährigen Bundesentscheid der Dachdecker
In zwei Tagen waren drei Arbeitsproben zu absolvieren, darunter eine selbstgewählte Hauptarbeitsprobe. Am Ende hatte die einzige Frau die Nase vorn: Julia Peetz aus Tübingen, Landessiegerin in Baden-Württemberg, gewann und ist Bundessiegerin 2018.
Vorteile der SOKA-Dach nutzen
Einen Überblick über aktuelle Zahlen der SOKA-DACH gab Betriebs- und Rentenberater Michael Dötz,. Zahlen zu den Auszubildenden, Ausbildungsbetrieben, Verweildauer im Dachdeckerhandwerk nach der Gesellenprüfung, Erstattungsleistungen der SOKA-DACH bis hin zur Übernahmeprämie standen im Mittelpunkt der Ausführungen von Herrn Dötz. Für die Inanspruchnahme der Übernahmeprämie empfahl ZVDH-Hauptgeschäftsführer Ulrich Marx: „Schließen Sie Ihre Verträge nahtlos ab, es sollten keine Unterbrechungen sein“.
Positiv überrascht waren die Teilnehmer über die gute Entwicklung der Zahl der bei der SOKA-DACH gemeldeten Auszubildenden und Ausbildungsbetriebe: 2017 starteten 6.132 Azubis, zum Ende des Jahres 2017 waren es noch 6.126, das ergibt eine Differenz von 6 Azubis.
Generell gilt: Wir können und müssen die Vorteile der SOKA-DACH noch stärker kommunizieren“, so Dötz.
Rasanter Anstieg im 1. Ausbildungsjahr
diesem Wettbewerb müssen wir uns stellen
Anschließend präsentierte Artur Wierschem die Endfassung der Fachlichen Richtlinien für den Leistungswettbewerb des Deutschen Dachdeckerhandwerk (PLW). Ab Sommer 2019 müssen Prüfer mit diesen Richtlinien im praktischen Leistungswettbewerb arbeiten.
Johannes Messer
