Digitalisierung 2015-05-12T00:00:00Z Stimmt die Leistung?

Man sieht es ihr nicht an, ob eine PV-Anlage ordnungsgemäß läuft. Teilausfälle von 10 bis 15 % generieren bereits Mindererträge, die eine komplette Anlage während einer 20-jährigen Laufzeit unrentabel machen können. Infrarot-Kameras spüren Defekte auf, die man mit bloßem Auge nicht sieht.

Stimmt die Leistung noch?

Viele Photovoltaikanlagen sind schon mehrere Jahre am Netz. Doch wer kann schon genau sagen, ob die Leistung noch stimmt? Teilweise werden Erträge zwar am Jahresende überprüft, doch aufgrund unterschiedlicher Sonnenstunden, Ausrichtungen oder Verschattungssituationen lassen sich auch gleichartige Anlagen kaum miteinander vergleichen. Nur schwerwiegende Defekte können so erkannt werden. Gerade bei größeren Anlagen sind aber periodische Untersuchungen unerlässlich, denn auch kleine Störungen können in der Summe große Verluste verursachen. Teilausfälle von 10 bis 15 % generieren bereits Mindererträge, die eine komplette Anlage während einer 20-jährigen Laufzeit unrentabel machen können. Dem kann die Infrarot-Messtechnik vorbeugen. Schon mit einem kurzen Kameraschwenk lassen sich Probleme erkennen – noch bevor es zu ernsthaften Störungen oder gar Ausfällen und damit zu empfindlichen Ertragseinbußen für den Betreiber kommt. Die PV-Thermografie dient aber nicht nur der Qualitäts- und Produktivitätssicherung, sondern auch dem vorbeugenden Brandschutz: Modul- oder Anschlussfehler können im Extremfall Brände auslösen und nicht nur Anlagen oder Anlagenteile zerstören, sondern auch Dachstühle und ganze Gebäude in Mitleidenschaft ziehen.

Marian Behaneck

Den ausführlichen Beitrag lesen Sie in DDH 10.2015.

zuletzt editiert am 14. Januar 2021
Newsletter