Digitalisierung 2011-07-15T00:00:00Z Stop-and-go auf der Datenautobahn

Eine neue Webseite für das Unternehmen, das ist leichter geplant als getan, besonders wenn die Zeit knapp ist und man keine Lösung von der Stange will. Dachdeckermeister Matthias Handschuh hat es geschafft und dabei viele Erkenntnisse gewonnen.

Die neue Webseite für Handschuh Bedachungen aus Schweinfurt hatte Matthias Handschuh schon lange fest geplant, genau genommen schon seit einigen Jahren. Eine Lösung von der Stange sollte es nicht werden, das stand fest. Diverse Anläufe scheiterten fast immer aus Zeitmangel. Handschuhs erste Erkenntnis aus dieser Zeit: Selber machen kostet extrem viel Zeit, zum Beispiel das Texten der Inhalte: "Für einen inhaltlichen roten Faden muss man sich mehrere Stunden am Stück hinsetzen, diese Zeit hatte ich einfach nicht. Außerdem bin ich kein Profi im Texte schreiben", sagt Handschuh.

Als dann noch die komplette EDV des Unternehmens umgestellt wurde, trat das Projekt Webseite vollends in den Hintergrund. Der Druck allerdings blieb, denn der neue Fuhrpark war bereits öffentlichkeitswirksam mit der Webadresse bedruckt worden. Wer zu dieser Zeit auf

www.handschuh-dach.de

ging, fand viele Lücken und Platzhalter, die dem erfolgreichen Schweinfurter Traditionsunternehmen nicht gerecht wurden. "Natürlich kamen da auch schon mal Rückfragen von unseren Kunden, was denn mit unserer Seite ist, das war uns schon peinlich", erinnert sich Handschuh. Daraufhin fiel die Entscheidung, einen professionellen Dienstleister zu engagieren.

Suche nach guter Agentur

Handschuh ließ sich zwei Angebote machen eine Agentur war selbstständig auf das Dachdeckerunternehmen zugekommen, eine andere wurde ihm empfohlen. Die Agenturen stellten sich und ihre Strategie vor. "Wichtig war mir bei der Auswahl neben dem Konzept auch die persönliche Sympathie denn man arbeitet lange und regelmäßig zusammen." Überzeugt wurde Handschuh durch den Ansatz der Agentur, sich nicht allein auf die Webseite zu konzentrieren, sondern herauszufinden, welche Personen hinter dem Betrieb stehen.

Als Vorbedingung der Zusammenarbeit machte Handschuh den Beteiligten klar, dass er nicht viel Zeit in die Webseite investieren konnte. Die folgenden Vorgespräche gingen weit über die Webseite hinaus: "Dagmar Lehmann von der Agentur war wirklich daran interessiert, die Menschen und Abläufe hier im Betrieb zu verstehen. Sie hat sich sogar eine Ausgabe der "Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik" mitgenommen, um grundlegende Zusammenhänge des Dachdeckerhandwerks zu verstehen." Als weiteren Pluspunkt der Zusammenarbeit empfand Handschuh die kritische Auseinandersetzung mit Inhalten. Die Agentur handelte dabei nach der Devise: "Was wir nicht verstehen, versteht der Kunde auch nicht", und ließ sich die entsprechenden Zusammenhänge erklären, um eine verständlichere Sprache für die Seite zu entwickeln.

Malte von Lüttichau

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in Ausgabe DDH 14|2011.

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
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