Der deutsche Hochbau steht weiterhin auf einem stabilen Fundament. Nach einem leichten Rück-gang ist der Markt 2014 wieder gestiegen: Das Hochbauvolumen legte um 0,3% auf 212,3 Mrd. € zu.
Geringe Dynamik im Nicht-Wohnungsbau
Trotz guter Rahmendaten zeigen sich die anderen Segmente des Hochbaus weniger robust. So wuchs der Nichtwohnungsbau 2014 zwar wieder – konnte mit einer sehr geringen Zunahme (+0,1%) jedoch kaum für Impulse sorgen. Hinsichtlich des Nichtwohnungsbaus prognostizieren die OC&C-Experten für die kommenden Jahre (2015-2017) eine Stagnation auf hohem Niveau mit einem durchschnittlichen Wachstum von 0,1%. Auch für den öffentlichen Bau geht die Hochbauprognose 2015 von einem gleichbleibenden Bauvolumen aus. Die Finanzlage in Ländern und Gemeinden ist nach wie vor angespannt. In der Folge gingen die Genehmigungen für Neubauten 2014 um 7,7% zurück und das Wachstum im öffentlichen Bau stagnierte. Das wird sich zumindest auf mittlere Sicht auch nicht ändern – eine steigende Dynamik ist hier nicht in Sicht. Für den Wirtschaftsbau sieht OC&C hingegen einen leicht positiven Trend. Nachdem der Markt 2013 rückläufig war (-1,9%), hat er sich 2014 mit einem leichten Plus (+0,1%) wieder stabilisiert. Nun soll das Bauvolumen bis 2017 mit durchschnittlich 0,2% p.a. nach oben gehen. Die Prognose stützt sich auf die stabile Entwicklung von Baugenehmigungen und den generellen Anstieg des Investitionsvolumens. Auch hier ist keine sprunghafte Dynamik zu erwarten, da geo- und geldpolitische Risiken durchaus gegeben sind.