News 2012-05-02T00:00:00Z Stürmischer Abschied

Nach 23 Jahren verabschiedeten die baden-württembergischen Dachdecker in Mannheim ihren Hauptgeschäftsführer Hans Dieter Krüger. Gemeinsam mit dessen Nachfolger Dr. Andreas Bröker wird Landesinnungsmeister Hans-Peter Kistenberger den Verband nach seiner Wiederwahl weiter anführen. Der Fachkongress widmete sich dem Oberthema "Stürmische Zeiten".

Als Landesinnungsmeister Hans-Peter Kistenberger die Anwesenden zum traditionellen Fachkongress begrüßte, hatten die baden-württembergischen Dachdecker in ihrer Mitglieder-Versammlung bereits einige Aufgaben bewältigt. Zentrales Ergebnis: Der langjährige Amtsträger Kistenberger wurde für drei weitere Jahre wiedergewählt. Während die Innungen beim obersten Ehrenamt auf Kontinuität setzten, stand der 57. Landesverbandstag vor allem im Zeichen einer Zäsur: Hans Dieter Krüger, 23 Jahre lang Hauptgeschäftsführer des Verbandes, feierte den Abschied von seiner aktiven Tätigkeit. Sein Nachfolger wird Dr. Andreas Bröker, der in Mannheim bereits durch den Fachkongress führte und ab dem 15. Juni die Geschäfte offiziell übernehmen wird.

Kooperation mit Gebäudeversicherer

Vor dem Feierlichen stellten die Südwestdeutschen das Fachliche: "Stürmische Zeiten" lautete der programmatische Titel des Fachkongresses. Mit der schon traditionellen Schwerpunktlegung auf ein Thema landeten sie wiederum einen Treffer teilnehmende Dachdecker und Gäste aus den anderen Verbänden äußerten sich positiv über das nachahmenswerte Konzept. Eingeleitet wurde der Theorieteil durch einen handfesten Verhandlungserfolg: Kistenberger und Peter Philipp von der SV Versicherung stellten die künftige Kooperation von Versicherung und Innungs-Dachdeckern bei der Regulierung von Gebäudeschäden durch Sturm und Hagel vor (siehe Kasten). Bevor sie Unterschriften unter die Verträge setzten, versicherten beide Seiten den gegenseitigen Nutzen der Zsuammenarbeit. Philipp betonte in seinem Vortrag, wie zentral wichtig die zügige und kompetente Kontaktaufnahme mit Versicherten im Schadensfall sei: "Wir bauen auf Sie wir wollen die Qualität der Innungsbetriebe und ihre Netzwerke mit angrenzende Gewerken nutzen, gleichzeitig Dachhaie und die Schwarzarbeit ausgrenzen." Auch der Landesinnungsmeister zeigte sich erfreut über den Abschluss: "Wir sind sehr froh und stolz, dass wir auf Augenhöhe dieses Vertragswerk ausgearbeitet haben. Ziel war es, am Ende drei Gewinner zu haben: die Kunden, die SV-Versicherung und die Innungsbetriebe."

Kernthema "Stürmische Zeiten"

Im anschließenden Vortragsteil stellten die Referenten das Thema "Stürmische Zeiten" aus ihrer professionellen Perspektive vor. Den Auftakt machte Felix Fink vom ZVDH, der über die Versicherungsansprüche und Wartungspflichten des Hauseigentümers bei Sturmschäden referierte.

Malte von Lüttichau

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DDH 11.2011.

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
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