Im zweiten Teil unseres Beitrags zu typischen Fehlern von Unternehmensseiten im Internet zeigen wir weitere Kernprobleme – neben der mangelnden Aktualität sind dies vor allem technische und gestalterische Mängel.
Veraltete Seiten schrecken ab
Eine wichtige Funktion von Web-Auftritten ist die Generierung von Kontakten. Doch häufig wird die Kontaktaufnahme erschwert. Entweder sind die wichtigsten Kontaktdaten nur im „Impressum“ oder einem Untermenü versteckt – oder sie sind nicht vollständig. Besser ist, zusätzlich zu den Kontaktdaten auf der Homepage, ein eigener Menüpunkt „Kontakt“, der alle wichtigen Informationen enthält. Dazu zählen die Firmenanschrift, möglichst inklusive Ansprechpartner, Telefon- und Faxnummer, die E-Mail-Adresse (am besten die Standardadresse info@) sowie die Web-Adresse. Zusätzlich sollte ein Kontaktformular die Möglichkeit zur Kontaktanfrage bieten, ohne dass der Besucher eine E-Mail schreiben muss.
Erhöhen kann man den Kontakt-Anreiz beispielsweise durch zeitlich befristete Marketingaktionen (kostenlose Leistungen, Schnupperpreis, Rabatt etcetera), die am besten als Schlagwort ganz prominent auf der Startseite stehen und von dort direkt über einen Link zu erreichen sind. Zu den „Todsünden“ von Webseiten-Betreibern gehört eine fehlende regelmäßige Aktualisierung. Webseiten müssen gepflegt werden, denn gerade die Aktualität hebt sie gegenüber anderen Publikationen wie Flyern oder Firmenprospekten hervor. Ist der letzte „News“-Eintrag bereits mehrere Monate alt, wirkt die Seite schnell veraltet, was auch auf das Unternehmen negativ abfärbt. Wer Menüpunkte wie „Aktuelles“ oder „Aktionen“ eingerichtet hat, muss auch regelmäßig (mindestens monatlich) für neue Inhalte sorgen. Sie geben Besuchern einen Grund, immer mal wieder die Homepage zu besuchen, liefern aber auch Suchmaschinen frische Nahrung. News-Themen gibt es meist mehr als genug: neue Fördermöglichkeiten, Produktneuheiten, regionale Messen und anderes mehr. Auch Links sollte man regelmäßig überprüfen. Nicht mehr funktionierende Sprungmarken auf eine andere Webseite oder einen PDF-Download werden nicht nur von Besuchern, sondern auch von Suchmaschinen mit einem schlechteren Ranking bestraft. Daher sollte man die Website regelmäßig auf „tote“ Links überprüfen.
Marian Behaneck
DDH 16.2015Lesen Sie den gesamten Artikel in.