Neues im Regelwerk Abdichtungen, ein „Reset“ bei einem Dachdeckerbetrieb, Dokumentationspflichten und die richtige Ansprache bei Kunden: Die Referate der 39. Waldkirchener Meistertage machten deutlich: Ob beim Kunden oder bei den Mitarbeitern – die richtige Kommunikation ist überlebenswichtig.
Reset-Knopf beim Dachdeckerbetrieb
Zwei alte Bekannte traten nach der Pause erstmals gemeinsam auf: Walter Mümmler und Herbert Reithmeir. Erstaunlich offen berichtete Mümmler, wie ihm 2016 Aufträge wegbrachen und der Kontostand runter ging. Der Dachdecker aus Erlangen bat den Unternehmensberater Reithmeir um Hilfe. Gemeinsam stellten sie seine Angebote um, erhöhten den Stundenverrechnungssatz und gestalteten einen Neu-Anfang. Am Donnerstagabend amüsierten sich die Dachdecker beim Empfangsabend in Erlauzwiesel im Restaurant am See.
Fritz Stockinger und Rudolf Bürdek starteten den Freitagmorgen mit einer Historie zu Flachdächern, über die Produktion von EPDM bei Carlisle und die Schwerpunkte des amerikanischen Unternehmens. Leider war der Werbeblock etwas zu lang.
Dokumentation: Aufwendig aber notwendig
Blasenbildung: Fachregel versus RealitätMit Körper und Sprache zum Ziel, das war das Thema von Torsten Stoll, Schauspiel und Coach. Er hatte nach der Mittagspause ausreichend Zeit den Dachdeckern zu verdeutlichen, wie Körpersprache bei den Kunden wirkt. Zu Beginn noch etwas fahrig, steigerte sich Stoll immer mehr; vor allem in den Gruppenübungen erlebten die Teilnehmer, welche Signale der Körper bewusst und unbewusst senden kann. Mehr Bewegung gab es am Festabend im Bürgerhaus Waldkirchen, wo rund 150 Teilnehmer bei sehr gutem Essen bis in die frühen Morgenstunden mit der Band „Froschhaxn Express“ feierten.
Johannes Messer
Den kompletten Beitrag lesen Sie in DDH 04.2019.
