Steildach 2011-02-03T00:00:00Z Weg mit den Giften

Braas zeigte seinen Dachstein Tegalit, der neu interpretiert wurde. Die Oberfläche ist mit photokatalytischem Titandioxid ausgestattet. So werden schädliche Stickoxide in ungefährliche Nitrate umgewandelt. Neben der luftreinigenden Wirkung sorgt die Oberfläche mit ihrer selbstreinigenden Wirkung für saubere Dächer.

In Verbindung mit der UV-resistenten und sehr schnell trocknenden, mineralischen Oberfläche haben Algen, Flechten, Moose kaum noch Wachstumsgrundlagen. Die vordere Schnittkante ist, genau wie die Oberfläche, mit einer speziellen Mikromörtelschicht versehen. Dadurch wird das Begrünungsverhalten erheblich reduziert. Spezielle Infrarot reflektierende Pigmente, die in die Oberfläche des Dachsteins eingearbeitet sind, reflektieren einen großen Teil des Lichts. Die Dachfläche heizt sich somit weniger auf und weniger Wärme wird nach innen in den Wohnraum abgegeben. Bei elektrischer Klimatisierung ergibt sich mithilfe der Infrarot reflektierenden Pigmente eine Energieeinsparung. Auch der Beitrag zur Bildung des städtischen Wärmeinseleffektes wird durch den Rückstrahleffekt positiv beeinflusst. Die städtische Sommerhitze und der hohe Energieaufwand für Klimaanlagen in wärmeren Regionen tragen dazu bei, dass Städte als Hauptschuldige des Klimawandels gelten. Dieser Wärmeinseleffekt kann durch die Verwendung von Materialien mit geringer solarer Absorption positiv beeinflusst werden. Der Tegalit mit der optimierten Schnittkante wurde 2010 für seine funktionellen, gestalterischen und ökologischen Qualitäten mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet.

www.braas.de

zuletzt editiert am 24. Februar 2021
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