Über 250 Dachdecker informierten sich auf den Esloher Dachtagen. Fotos: Gerbens

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01. April 2019 | Teilen auf:

Westfälische Dachtage 2019: Investition in Wissen

Einen Blick in die Zukunft im Dachdeckerhandwerk konnten die 260 Teilnehmer der Westfälischen Dachtage 2019 werfen. Angeregt diskutierten die Dachdecker über Fluch und Segen der neuen Kundenwelt.

Einen Blick in die Zukunft im Dachdeckerhandwerk konnten die 260 Teilnehmer der Westfälischen Dachtage 2019 werfen. Eröffnet wurde die traditionsreiche Veranstaltung mit den Begrüßungsworten des Landesinnungsmeisters Karl-Heinz Ester und des Vertreters der Gemeinde Eslohe, Michael Nemeita. Nachfolgend erhielt der Junggeselle Marvin Vogt für seine sehr guten Leistungen im praktischen Landes-Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks einen Bildungsgutschein zur beruflichen Fortbildung in Höhe von 500,00 €.

von dem Zusammenspiel vieler Hände geprägt.

Mehr Leuchtkraft durch gute Botschafter

Über den Sinn, die Werte und die Wirkung von Unternehmen der Zukunft sprach Michael Buttgereit, von der Beratungsgesellschaft „Gute Botschafter“. Er forderte die Teilnehmer auf, Ihre persönlichen Denkmodelle zu überprüfen und spielerische, schöpferische Kreativität zu nutzen, um dem eigenen Unternehmen mehr „Leuchtkraft“ und ein „innovatives Outfit“ zu geben.

Seine Gedanken, Ziele und Visionen vom Innungsverband 2030 stellte der Hautgeschäftsführer des Innungsverbandes des Dachdeckerhandwerks Westfalen, RA Fritz-Marius Sybrecht, vor. Fast ein Jahr nach dem Ausscheiden aus der Bürogemeinschaft der Bauverbände Westfalen präsentierte Sybrecht erste neue Serviceleistungen, Projekte und Erfolge.

„Die Dachbegrünung 4.0 kann nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Mikroklimas auf Dachflächen in Innenstädten leisten, sondern wirkt sich durch die Wasserspeicherung und die Verringerung des Abflussbeiwertes sehr positiv auf das Regenwassermanagement eines Gebäudes aus“, erklärte Dipl.-Ing. Gundula Jung. Abwechslungsreich und kompetent erläuterte Frau Jung die unterschiedlichen Möglichkeiten von der einfachen, extensiven Dachbegrünung bis hin zum Nutzpflanzenanbau beim „Urban Farming“.

BIM-gestützte Bauplanung

Jürgen Gerbens

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