2010-06-17T00:00:00Z Ziel sind 25 Prozent mehr

Der Vorstand von Dach-Daten-Pool eG traf sich Mitte Juni zur ordentlichen Gesellschafterversammlung in Köln. In DDH 23/2009 hatten wir über die neu gegründete Gesellschaft berichtet, die für eine Verbesserung der Kommunikation von Produktdaten zwischen Industrie und Handel sorgen will.

Der Vorstand von Dach-Daten-Pool eG traf sich Mitte Juni zur ordentlichen Gesellschafterversammlung in Köln. In DDH 23/2009 hatten wir über die neu gegründete Gesellschaft berichtet, die für eine Verbesserung der Kommunikation von Produktdaten zwischen Industrie und Handel sorgen will. Neben den Regularien und der Entlastung des Vorstands gab der Vorsitzende Josef Rühle die künftigen Ziele aus: "Bis 2012 wollen wir 25 Prozent mehr Mitglieder haben". Das Unternehmen verfügt nach eigenen Aussagen über einen Artikelstammdatenpool von rund 400.000 Datensätzen, Tendenz steigend. Hiermit wollen FDF, DEG und ZVDH bald weitere Partner gewinnen, um der Dachbranche endlich einheitliche Stammdaten zu liefern, mit denen der Dachdecker beim Händler Problem- und reibungslos bestellen kann. Gesellschafter Heinz Slink: "Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Wir spüren ein großes Interesse in der Branche, dennoch sind die Marktpartner bisher noch recht vorsichtig".

Schwierig gestalten sich die Verhandlungen auf Teilen der Händlerseite, hierzu wird es noch im Sommer ein Sondierungsgespräch mit allen großen Bedachungshändlern geben, denn "Insellösungen sind nicht gewünscht", so Slink. Josef Rühle betonte vor allem den rechtlichen Aspekt eines Artikelstammdatenpools: "In letzter Zeit häufen sich Anfragen von Versicherern, die zur Schadensabwicklung einheitliche, verlässliche Daten benötigen. Dieses Problem wird bisher unterschätzt. Falls der Nachvollzug der bestellten Daten auf Händlerseite lückenhaft ist, liegt die Beweisführung beim Bedachungshändler".

Zudem sprechen auch technische Argumente für ein gepflegtes Datensystem, das den Partnern vor allem viel Arbeit abnehmen könnte. Zurzeit ist es noch so, dass jeder Händler seine eigene Datenpflege mit seiner eigenen Software pflegt. "Egal in welchem Zustand wir die Daten geliefert bekommen wir standardisieren Sie nach unseren Kriterien", ergänzt Vorstandsmitglied Edith Weerd. Im August wird die Gesellschaft weitere Gespräche mit der Industrie führen, Josef Rühle wird zudem auf dem Dachkonvent Anfang Oktober über die weiteren Aktivitäten berichten wir halten Sie über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.

zuletzt editiert am 11. Dezember 2020
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