Den Ehrentitel, Ausbilder der Nation zu sein, hat sich das Handwerk über Jahrzehnte hinweg hart erarbeitet. Nun jedoch nimmt die Zahl der Schulabgänger kontinuierlich ab und es könnte der Wirtschaftsmacht von nebenan der Nachwuchs ausgehen. Die Unternehmen müssen sich deswegen noch aktiver und phantasievoller auf die Suche nach qualifizierten Azubis machen.
Mit großem Engagement haben sich die Betriebe in den zurückliegenden Jahrzehnten der Aufgabe angenommen, jungen Leuten berufliches Fachwissen (und oftmals noch deutlich mehr) beizubringen durchaus auch im wohlverstandenen Eigeninteresse. Nun jedoch wird der "Markt" enger und es werden neue Initiativen nötig. Die Broschüre zur Nachwuchsgewinnung soll dazu Anstöße geben. Einige Stichworte daraus: Praktika anbieten, Das Potenzial von Studienabbrechern nutzen, Mit Zusatzqualifikationen werben, Mehr Migranten und Frauen fürs Handwerk gewinnen, Neue Medien nutzen, Den Betrieb begeisternd präsentieren. Die Quintessenz lautet, dass die Investition in Ausbildung sich auszahlt, wenn man den richtigen jungen Menschen in das Team aufnimmt und ihn gut begleitet. Schließlich steigt der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften stetig an, erfahren auch die Berater der Zukunfts-Initiative bei ihren Kontakten mit den Betrieben immer wieder.