Rund 70 Fachredakteure aus 17 Nationen trafen sich auf Einladung von Roto zu Information und Austausch in Berlin. Am Anreisetag bot sich Gelegenheit das Werk von Deventer, Hersteller für Dichtprofile aus TPE, in Spandau zu besichtigen.
Seit Anfang des Jahres ist dieser Teil der Firmengruppe. Im Bärensaal des Alten Stadthauses erhielten die Journalisten neueste Informationen zur Fenster- und Tür- sowie Dach- und Solartechnologie. „Trotz per saldo kräftiger markt- und währungsbedingter Gegenwinde bleibt die Roto-Gruppe auch 2016 auf Kurs“, erklärte Dr. Eckhard Keill, Vorstandsvorsitzender der AG. Damit das weiterhin so bleibt, will man den Weg weiter nah am Kunden gehen. Umsatzsteigerung war das Ziel der Newcomer-Aktion 2015/16.
Auskunft vor Ort verspricht zukünftig der Einsatz eines Info-Trucks, der ab Frühjahr zu den Kunden fahren soll. Ebenfalls 2017 wird die Dachfenster-Variante Q in Kunststoff eingeführt. Die Holzvariante ist bereits seit zwei Jahren erhältlich und zeichnet sich laut Hersteller unter anderem durch die Vorteile vormontierte Wärmedämmung, garantierte Spaltmaße und schraubenlose Abdichtung aus.
Bevor Dr. Keill zum Abschluss nochmals auf die strategische Aufstellung des Unternehmens zu sprechen kam, stand der Einbruchschutz im Fokus. Dieses Thema ist laut Umfragen für die Bevölkerung von hoher Relevanz und für die Hersteller relativ leicht umzusetzen. Allein die Politik reagiert verhalten oder gar nicht. Ein offener Brief zum Thema, gestaltet auf dem Pressetag 2015, verschwand ungehört in den Weiten der Brüsseler Bürokratie. Selbst möchte man jedenfalls trotz dieser negativen Erfahrung das Engagement für Einbruchschutz weiter vorantreiben.