Männer in Schutzanzügen stehen auf dem Dach und entfernen mit Asbest kontaminierte Bedachungslemente. Quelle: IVARIO
Ob auf älteren Gebäuden asbesthaltige Materialien verbaut worden sind, kann in Labortests ermittelt werden. Quelle: IVARIO

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12. September 2021 | Teilen auf:

Asbest-Tests: Bitte negativ

Am 31. Oktober 1993 trat das Verbot der Herstellung und Verwendung von asbesthaltigen Produkten in Kraft. Allein das Datum gibt aber keinen Aufschluss über die Unbedenklichkeit der Baustoffe. Einzig eine Untersuchung gibt Sicherheit.

Die „Leitlinie für die Asbesterkundung zur Vorbereitung von Arbeiten in und an älteren Gebäuden“ besagt, dass bei Gebäuden, die vor dem 31.10.1993 errichtetet wurden, grundsätzlich die Gefahr besteht, dass asbesthaltige Materialien verbaut worden sind. Der Verdacht auf eine Kontaminierung besteht vor allem bei folgenden Produkten: Dämmplatten, Bitumen, Dach- und Wandplatten, Kitt, Dachpappe, Farbanstriche, Fugenmassen sowie Putze, Mörtel und Fliesenkleber. Auch dann, wenn Asbest nur in geringen Mengen oder stark gebunden im verbauten Material vorhanden ist, setzt man beim Rückbau, insbesondere beim Schneiden oder Brechen von Platten, so viele Fasern frei, dass eine Gesundheitsschädigung nicht ausgeschlossen ist. Pro Kubikmeter Raumluft können bis zu 100.000 Fasern abgegeben werden.

IVARIO sendet Privat- und Gewerbekunden Test-Kits mit ausführlicher Anleitung zu Quelle: IVARIO

Durch Asbeststäube verursachte Krankheiten wie Asbestose, Lungen- oder Kehlkopfkrebs treten oft erst nach Jahren auf. So sterben auch heute immer noch rund 1.500 anerkannt Berufskranke an den Folgen von Asbestbelastung. Schätzungen gehen aber von einer bis zu zehn Mal so hohen Zahl aus.

Asbest-Tests geben Gewissheit

Sollen an einem älteren Gebäude Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, ist der Bauherr verpflichtet, den Nachweis der Asbestfreiheit zu führen. Andernfalls sind die vorgeschriebenen Maßnahmen zum Arbeits-, Gesundheits- und Umgebungsschutz einzuhalten. Dies gilt auch für bauseits ausgeführte Arbeiten. Ein Test auf Asbest ist in diesen Fällen also unumgänglich.

Ausführende Handwerker und Bauherren können Proben entnehmen und zur Untersuchung in ein Fachlabor senden. Dazu bietet IVARIO Asbest-Tests für Gewerbe-und Privatkunden an. Vor Beginn der Bauarbeiten sollte eine Materialprobe entnommen, in ein Fachlabor gesandt und dort ausgewertet werden. Die benötigten Materialien werden von IVARIO bereitgestellt und zugesandt. Eine ausführliche Anleitung mit den nötigen Sicherheitsmaßnahmen für die Durchführung des Tests ist im Set enthalten. Die fachgerechte Probennahme ist für ein aussagekräftiges Ergebnis mitentscheidend. Im Nachweisverfahren nach VDI 3866-5 können im Labor bis zu einer Nachweisgrenze von 0,001 Prozent (je nach Materialart) Asbestspuren nachgewiesen werden. Sollte bei bereits begonnenen Arbeiten doch Unsicherheit bestehen, können auch Hausstaubproben eingeschickt werden.

Gleich auf weitere Schadstoffe mittesten

Beim Rückbau von Dämmmaterialien die vor 2006 eingebaut wurden empfiehlt es sich, Dämmstoffe im Vorfeld auf Künstliche Materialfasern (KMF) zu untersuchen, da diese schwere Erkrankungen der Atmungsorgane verursachen können.

Weitere Informationen über Asbest- und KMF-Tests von IVARIO finden Sie hier. IVARIO bietet außerdem weitere Umweltanalysen an, zum Beispiel von Leitungswasser sowie Schimmel- und Bodenanalysen.