Anfang Februar 2024 fand ein Austausch zwischen der rheinland-pfälzischen Ministerin für Bildung, Dr. Stefanie Hubig, dem Unternehmerverband Handwerk RLP, der Handwerkskammer Koblenz sowie dem BBZ Mayen statt. Nach einer kurzen Vorstellung des BBZ ging es u.a. um die Frage, wie das Fachhandwerk durch zielgerichtete Aus- und Weiterbildungsangebote künftig einen noch größeren Beitrag zur Umsetzung der Energiewende leisten kann. Zu Beginn machte Johannes Lauer als UVH-Vorsitzender deutlich: „Als Handwerk und insbesondere aus Sicht der sog. Klimaschutzhandwerke begrüßen und unterstützen wir die gesellschaftlichen und politischen Ziele beim Klimaschutz und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Klar ist, dass sich das Handwerk mit seinen bewährten Strukturen der Herausforderung bei der Umsetzung der Energiewende stellen wird. Hierbei bedarf es allerdings in verschiedenen Bereichen – so auch im Bildungssektor – konkreter Unterstützungsmaßnahmen durch die Politik.“ In einer prägnanten Präsentation zeigte Rolf Fuhrmann, Geschäftsführer des BBZ Mayen auf, dass derzeit in RLP und auch bundesweit Kooperationsschulungen beispielsweise zwischen dem Dachdeckerhandwerk und dem Elektrohandwerk laufen. „Betriebsinhaber und Mitarbeiter werden für das Thema motiviert, fort- und weitergebildet. Diese gewerkeübergreifende Kooperation ist ein wichtiger Baustein zum Gelingen der Energiewende im Bereich des PV-Ausbaus. Auch im Bereich der Aus- und Weiterbildung junger Handwerkerinnen und Handwerker werden derzeit weitere Rahmenbedingungen geschaffen, um junge Menschen bestmöglich auf die Herausforderungen der Umsetzung der Energiewende vorzubereiten“, so Rolf Fuhrmann.
Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig bedankte sich für den interessanten und praxisnahen Austausch und berichtete, dass aus ihrem Haus auch weiterhin daran gearbeitet wird, die Berufsorientierung an den Schulen zu stärken.
