Werner Scholzen und seine Mitarbeiter haben mit dem AK 52 einen starken Helfer an ihrer Seite. Foto: Böcker Maschinenwerke GmBH
Werner Scholzen und seine Mitarbeiter haben mit dem AK 52 einen starken Helfer an ihrer Seite. Foto: Böcker Maschinenwerke GmBH

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03. March 2021 | Teilen auf:

Dachdeckerei Esch & Scholzen erhält neuen Autokran AK 52 

Mitte Februar machte sich ein fabrikneuer Böcker Autokran AK 52 als 4-Achser auf den Weg in die Eifel, um zukünftig das Team des Dachdeckerbetriebs Esch & Scholzen zu verstärken.

Der Meisterbetrieb aus Schleiden entschied sich für den stärksten Böcker Kran in Aluminium-Stahl-Bauweise, der trotz seiner enormen Leistungsfähigkeit ein vergleichsweise geringes Eigengewicht besitzt. Bei einem zulässigen Gesamtgewicht von nur 32 t als 4-Achser hebt der Kraftprotz eine Last von drei Tonnen 17 m weit und erreicht dabei eine Höhe von bis zu 31 m. Dank seines hochmodernen Mastsystems mit endlosem Schwenkbereich erschließt der AK 52 einen riesigen Arbeitsbereich und bietet Reichweiten bis zu 45 m.

Diese Kombination aus starken Leistungswerten und geringem Gewicht überzeugte Esch & Scholzen bei der Auswahl des Neuzugangs. Da viele Aufträge des Betriebs aus dem Industriebau kommen, sind eine hohe Tragfähigkeit und Reichweite des Krans von enormer Bedeutung. Schwere Lasten von rund 1000 kg gehören für die Dachdecker zum Baustellenalltag. Mit einer möglichen Nutzlast bis zu 12 t und maximalen Ausfahrlängen bis zu 52 m (opt. 55 m) hebt der AK 52 alle Baumaterialien direkt ohne Umpacken nach oben. Das einfache Handling von großen Volumina und Formaten am Boden spart wertvolle Zeit und Arbeitskraft, die stattdessen auf dem Dach genutzt werden kann.

Für den innerstädtischen Einsatz spielt die kompakte Bauweise und der platzsparende sowie flexible Aufbau des Autokrans für Esch & Scholzen eine wichtige Rolle. Ausgestattet mit der Böcker Stützentechnik kann jede einzelne Kranstütze des AK 52 individuell ausgefahren und platziert werden, um die Aufbaugeometrie des Krans vor Ort zu optimieren. Zudem entschied sich das Unternehmen für einen AK 52 als 4-Achser, da der Autokran in dieser Variante die gleichen Reichweiten mit einer noch geringeren Abstützbreite erreicht. Auch der geringe Durchschwenkradius ohne ausfahrbare Kontergewichte macht den Kran zu einem schlanken Helfer sollte es einmal eng werden.

Des Weiteren überzeugte Esch & Scholzen die technische Ausstattung und die ausgereifte Steuerung des AK 52. Die einfache Bedienung des Krans erfolgt über die intuitive Funksteuerung mit Vollfarb-Grafikdisplay. Bereits während des Aufbaus ermöglichen die Autonivellierung der Stützen und eine stetig aktualisierte Reichweitenanzeige die schnelle und optimale Platzierung des Krans. Während des Einsatzes lassen sich mehrere Kranfunktionen gleichzeitig steuern. Der maximale Arbeitsbereich des Krans wird in Abhängigkeit von der Position der Stützen sowie der angehängten Last automatisch freigegeben. Die zuschaltbare Dreh- und Aufrichtwinkelbegrenzung überwacht die Einhaltung des zur Verfügung stehenden Arbeitsbereiches. Somit ist ein sicheres Arbeiten jederzeit gewährleistet. Die Kameratechnik mit Bildübertragung auf das Display der Funkfernsteuerung sorgt für eine bestmögliche Einsicht des Kranführers in den Arbeitsbereich.

Werner Scholzen, Inhaber von Esch & Scholzen, freut sich über den starken Zuwachs in seinem Fuhrpark: „Wir haben uns für den Autokran AK 52 von Böcker entschieden, da er auch große Massen weit auf das Dach hebt und mit seinem schlanken Aufbau sowie der technischen Ausstattung überzeugt. Der Kran erleichtert unseren Arbeitsalltag erheblich, weil er den kräftezehrenden Materialtransport übernimmt und dabei mindestens zwei Mitarbeiter ersetzt. Das ist für uns ein wichtiges Argument in Zeiten fehlenden Fachpersonals. Im Unterhalt und in der Finanzierung kostet der Kran letztendlich weniger als er an Personalkosten einspart.

Bei Böcker haben wir uns bestens beraten und aufgehoben gefühlt. Während einer Werksführung konnten wir uns den gesamten Produktionsprozess bis ins Detail anschauen, jeder einzelne Fertigungsschritt wurde offen gezeigt. Den AK 52 haben wir anschließend ausgiebig getestet und schließlich den Aufbau auf Mercedes mit kraftvoller Motorisierung für die bergige Eifel gewählt. Schon bei den ersten Praxiseinsätzen zeigt sich, dass die Leistungswerte des Autokrans unsere Erwartungen sogar noch übertreffen.“