Wo vor 100 Jahren der ZVDH gegründet wurde, soll heute ein Dachdeckermuseum entstehen - mit einzigartiger Dachziegelsammlung.
Im November kündigte die Dachdeckerinnung Meißen-Riesa-Großenhain ihr Vorhaben an: Auf dem Kornhaus in Meißen soll ein Dachziegelmuseum entstehen. Bereits über 600 Stunden haben die Mitglieder der Innung in das Projekt gesteckt. Das Büro ist bereits fertig und auch eine Vielzahl der Modelle sind bereits mit Ausstellungsstücken behangen. Neben der Sammlung von Dachziegeln der unterschiedlichsten Art und Jahrhunderten, ist es das Ziel des Museums, das Dachdeckerhandwerk im Laufe der Zeit zu präsentieren
Vergangenheit Handwerks des darf nicht vergessen werden
Das Dachdeckerhandwerk hat sich über die Jahre weiterentwickelt. Diese Wandel soll im Dachmuseum deutlich werden - alte Werkzeuge und Maschinen sollen hier einen Ausstellungsplatz bekommen. Wer selbst Teil des Projektes werden möchte, kann eigene sehenswerte und praktisch bereits ausgestorbene Dachdeckerwerkzeuge als Dauerleihe an das Museum spenden.
Wie geht es weiter mit dem Dachmuseum?
Im Rahmen des „WIR!-Projektes“ arbeiten die Mitglieder aktuell an der Digitalisierung der Dachziegelsammlung. Zusätzlich steht eine Zusammenarbeit zwischen Museum und dem St.-Afra-Gymnasium Meissen im Gespräch. Die Schule würde die Realisierung des Museums mit wissenschaftlichen Projekten begleiten. Schülerinnen und Schüler durften das Dachmuseum nach einer Projektvorstellung bereits besichtigen. Trotz Unterstützung von Partnerschaften der Innung, haben die Baumaßnahmen Dimensionen erreicht, die die Mitglieder nicht mehr alleine stemmen können. Wer helfen möchte, kann spenden.
Vollständige Informationen finden Sie unter https://khsmeissen.de/aktuelles/2026/04/dachmuseum-meissen-teil-ii/ .
