Nach dreijähriger erfolgreicher Ausbildung wurden 62 Dachdeckerinnen und Dachdecker in Karlsruhe auf der Bühne traditionell freigesprochen. (Quelle: Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Baden-Württemberg)
Nach dreijähriger erfolgreicher Ausbildung wurden 62 Dachdeckerinnen und Dachdecker traditionell freigesprochen. (Quelle: Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Baden-Württemberg)

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03. November 2021 | Teilen auf:

62 „Newcomer“ auf dem Dach

Nach einem Jahr coronabedingter Abstinenz konnte am Samstag, 30. Oktober 2021, endlich wieder die traditionelle Freisprechungsfeier des Dachdeckerhandwerks Baden-Württemberg im Karlsruher Tollhaus stattfinden. Rund 220 geladene Gäste nahmen an dieser zentralen Abschlussveranstaltung nach dreijähriger Ausbildung teil, begleitet von motivierenden Worten von Landesinnungsverband, Bildungszentrum und Berufsschule.

Nach alter Tradition wurden die Auszubildenden von den „Pflichten eures Lehrvertrags freigesprochen“. 62 von insgesamt 85 Teilnehmern hatten die Prüfung be-standen. Auch in diesem Jahr wurden im Rahmen der Feier die Landessieger des Leistungswettbewerbs der deutschen Handwerkerjugend auf Basis der Gesellenprüfungsnoten gekrönt.

Platz 1 mit 95,0 Punkten in der Praxisprüfung sicherte sich Lukas Hodapp vom Ausbildungsbetrieb FAT-Flachbau aus Lahr. Der Wanderpokal geht somit für ein Jahr in den Besitz dieses Ausbildungsbetriebs über. Beim diesjährigen Bundesentscheid in Schleswig-Holstein wird Lukas Hodapp für Baden-Württemberg antreten. Den 2. Platz erreichte Christian Beck mit 89,0 Punkten von der Rega Dach GmbH aus Pforzheim.„Wir gratulieren zu diesen herausragenden Leistungen und sind stolz auf unseren Dachdeckernachwuchs in Baden-Württemberg“, so Michael Braunwarth, Landesbeauftragter für Bildung des Dachdeckerinnungsverbands BW. „Die Zeichen der Zeit stehen gut. Das Dachdeckerhandwerk hat mehr als nur goldenen Boden. Eine erfolgreiche Zukunft steht den Junggesellinnen und Junggesellen bevor, wenn sie die Chancen, die sich Ihnen bieten werden, auch nur ansatzweise nutzen“.Braunwarth wünschte abschließend Lukas Hodapp viel Glück und Erfolg beim Bundesentscheid in Lübeck.

zuletzt editiert am 03.11.2021