Logo des staatlichen Nachhaltigkeitssiegels Grüner Knopf
Unternehmen und Produkte müssen 46 sozialen und ökologischen Kriterien genügen. Erst dann erhalten Hersteller die Lizenz und dürfen ihre Ware mit dem staatlichen Siegel „Grüner Knopf“ auszeichnen. (Quelle: BMZ)

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27. October 2022 | Teilen auf:

Nachhaltige Berufsbekleidung erhält „Grünen Knopf“

Mit der kürzlich erteilten Lizenzierung für den sogenannten „Grünen Knopf“ werden Berufsbekleidung und Persönliche Schutzausrüstung (PSA) von Kübler zukünftig ein staatliches Textilsiegel tragen.

Michael Stiegert, Geschäftsführer der Paul H. Kübler Bekleidungswerk GmbH & Co. KG mit Sitz in Plüderhausen, rund 40 km östlich von Stuttgart gelegen, ist überzeugt davon, dass „der auf den ersten Blick ersichtliche ‚Grüne Knopf‘ sowohl Firmen- als auch Endkunden die Orientierung im Label-Dschungel für Textilien erleichtern wird“.

Um für den „Grünen Knopf“ lizenziert zu werden, müssen Unternehmen 46 Sozial- und Umweltkriterien einhalten – von A wie Abwassergrenzwerte bis Z wie Zwangsarbeitsverbot. Das Besondere am „Grünen Knopf“ ist, dass neben dem Produkt immer auch das Unternehmen als Ganzes überprüft wird. Das staatliche Siegel prüft also systematisch, ob Unternehmen in ihrer textilen Lieferkette ihrer menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflicht nachkommen. Der Staat legt die Kriterien und Bedingungen für den Grünen Knopf fest. Unabhängige Prüfstellen kontrollieren deren Einhaltung.

www.kuebler.eu

zuletzt editiert am 02.11.2022