Dachdeckermeister Stefan Bern und sein Team im Jubiläumsjahr.  Quelle: Bern/Küster
Dachdeckermeister Stefan Bern und sein Team im Jubiläumsjahr. Quelle: Bern/Küster

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25. June 2021 | Teilen auf:

In zwanzig Jahren an die Spitze

2001, mit sechsundzwanzig Jahren gründet der Giesenkirchener nach bestandener Prüfung seinen eigenen Meisterbetrieb. Stefan Bern startet mit nur einem Fahrzeug und einem weiteren Mitarbeiter in die Selbständigkeit. Heute zählt er mit 44 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den größeren Meisterbetrieben und koordiniert mitten am Niederrhein aufwendige Bauprojekte von berühmten Architekturbüros.

Zum Unternehmensstart sind es vor allem kleinere Reparaturen, die ausgeführt werden. Schnell überzeugt Stefan Bern durch Qualität und Know How und nicht zuletzt durch seine offene Art, findet neue Auftraggeber und gleichzeitig auch Personal. Die Firma wächst stetig und erste größere Projekte etablieren eine gesunde Auftragslage. Im Jahr 2002 stellt Stefan Bern erstmalig Auszubildene ein und übernimmt diese regelmäßig in feste Anstellungen, ermöglicht ihnen die Meisterschule und fördert das gesamte Team immer wieder in Weiterbildungsmaßnahmen und Workshops. 2019 startet sein Sohn Fabio Bern eine Ausbildung als Dachdecker. Die Idee des Familienbetriebs ist geboren und Fabio wird im Frühling 2021 Geselle.

„Junge Menschen für das Dachhandwerk zu begeistern, bereitet mir große Freude. Wenn dann den eigenen Sohn ebenfalls das Interesse geweckt hat, erfüllt mich das mit Stolz.“, so der Unternehmer Bern.

Stefan Bern setzt auf Vielfalt und ist seinem Credo treu geblieben. Weiterhin steht er Privatkunden genauso zur Verfügung wie den großen Bauunternehmen der Industrie in ganz Deutschland. Zu seinen Kunden zählen heute unter anderem die Bauwens Gruppe, Nesseler und Grünzig, Dreßler Bau sowie DERICHS und KONERTZ. Aber auch im Team spiegelt sich diese Vielfalt wider. Verschiedene Nationen aus der ganzen Welt arbeiten hier Hand in Hand als große Familie und der Nachwuchs lernt von den erfahrenen Dachdeckermeistern und Gesellen sowie Vorarbeitern. Jedes Jahr werden mindestens fünf neue Azubis rekrutiert. Als Dachdeckermeister legt er aber nicht nur Wert auf ein gutes Endprodukt. Auch in Sachen Projektmanagement ist Bern immer am Zahn der Zeit und bildet neben Klempnern und Dachdeckern auch Azubis im Bereich Bürokommunikation aus.

Stefan Bern und sein Sohn Fabio. Quelle: Bern/Küster

Stefan Bern kann sich ein Unternehmen ohne Fortschritt und Innovation nicht vorstellen. Gemeinsam mit seinem Team entwickelt er ständig Arbeitsprozesse weiter und setzt dabei vor allem auf die Digitalisierung des Handwerks. Das erleichtert auch die Kommunikation mit Auftraggebern und gestaltet Projekte rund um transparenter. Dazu holt er sich auch gerne schon mal Beratung von Experten aus der direkten Nachbarschaft.

„Ohne ein gutes Netzwerk ist man aufgeschmissen. Ich arbeite gerne mit jungen innovativen Firmen aus der Region, wenn es darum geht den Betrieb noch besser aufzustellen. Egal ob digitale Buchhaltung, Cloud basierte Projektdokumentation, intelligente Materialbeschaffung und smarte Logistik oder ein guter Social Media Auftritt. All diese Dinge sind wichtig, um sich für die Zukunft aufzustellen. Wir sind da perfekt vorbereitet.“, erklärt der siebenundvierzig Jährige Dachdeckermeister.

Neben all den spannenden Bauprojekten soll natürlich auch das Jubiläum noch im großen Stil auf dem Betriebsgelände am Stapper Weg gefeiert werden. Dort entstand 2019 das neue Bürogebäude mit viel Platz für das Team und eine gute Auftragslage. Sobald sich die Situation rund um Corona verbessert, wird es hier ein großes Jubiläumsfest geben, dass alle Beteiligten vereint, egal ob Privatkunde, Architekturbüro, Bauunternehmer oder Mitarbeiter und deren Familien. Die Vorfreude darauf ist schon jetzt riesengroß.