Energetische Sanierung war eines der großen Themen des Dachdecker-Fachtags. Foto:Innung
Energetische Sanierung war eines der großen Themen des Dachdecker-Fachtags. Foto:Innung Quelle: 392700489

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01. March 2021 | Teilen auf:

Innung macht Dachdecker-Fachtag erstmals zu virtueller Tagung

Ausschließlich vor Bildschirm und Beamer fand in diesem Jahr der traditionelle DachdeckerFachtag des Dortmunder und Lüner Dachdecker-Handwerks statt. Rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich zum 12. Branchentreff per PC und Webcam angemeldet.

Insgesamt vier Stunden fachlicher Austausch mit geballtem Wissen rund um das DachdeckerHandwerk standen auf dem Programm.

Vier Themen im Fokus
Dirk Sindermann, Obermeister der Dachdecker-Innung Dortmund und Lünen sowie Energieeffizienz-Experte für Förderprogramme des Bundes, referierte vor den Teilnehmenden über Möglichkeiten zur KfW/Bafa-Förderung und zum Steuerbonus. Über die „Sonderkonstruktion Barrierefreie Übergänge auf genutzten Dachflächen“ und deren Anforderungen, Risiken und Lösungen sprach Dachdeckermeister Jürgen Gerbens von der Gesellschaft zur Förderung des westfälischen Dachdeckerhandwerks mbH. Ein weiteres Thema galt der Aufgabenmanagementsoftware „MeisterTask“. Barbara Beyer, Betriebsberaterin und Organisationscoach, beschrieb die Vorteile der Software. Und zum Schluss informierte Jan Redecker, Dachdeckermeister und Technischer Referent des ZVDH, über Neuigkeiten bei Metallarbeiten im Dachdeckerhandwerk.

Beste Lösung im Lockdown gefunden
„Das Online-Seminar war sehr informativ und ein voller Erfolg. Sicher ist es schöner, die Kolleginnen und Kollegen persönlich zu treffen, aber dennoch denke ich, dass das digitale Format auch in Zukunft seinen Platz behalten wird“, beurteilte Dirk Sindermann die Veranstaltung und ihre besondere Form. „Wer in unserem Handwerk erfolgreich sein will, muss am Ball bleiben. Das gilt vor allem für das fachliche Know-how, das durch Innovationen einem ständigen Wandel unterliegt. Nur wer bereit ist zu lernen und im kollegialen Austausch Wissen und Erfahrungen zu nutzen, der wird sich selbst, seinen Beruf und seinen Betrieb auf lange Sicht zukunftsfähig machen und halten können“, so der Obermeister.