2020-12-16T14:56:33.218Z Biber trifft Pfanne

Rund 1.400 m² Dachfläche, 33 Dachgauben und diverse Verschnittlinien: Bei der Sanierung einer Gesamtschule in Raesfeld ging es um Meter und Details. Die Firma Schlatt & Söhne Dachtechnik aus Bocholt setzte in der Fläche auf eine Kombination aus Sinterbiber an den Gauben und einem Flachdachziegel im 12er-Format an den Dachflächen.


Michael Zenk

Im Zuge der baulichen Restrukturierung der Julia-Koppers-Gesamtschule in Raesfeld sollte ein komplett neues Umfeld für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 10 geschaffen werden. Die Pausenflächen im Außenbereich sollten als Ort der Begegnung neu angelegt werden und erweitert durch Spiel- und Aktionsflächen einen modernen ansprechenden Raum schaffen. Aber auch das Satteldach der Gesamtschule, deren heutiger Name auf die ortsansässige Künstlerin Julia Koppers (1855–1944) zurückgeht, war in großen Teilen sanierungsbedürftig. Anfang 2020 wurde die Sanierung durch die Stadt Raesfeld offiziell ausgeschrieben.

Als ortsnaher Innungsbetrieb nahm auch die Firma Schlatt & Söhne Dachtechnik aus Bocholt an der Ausschreibung teil und konnte sich mit dem ausgeschriebenen Sanierungskonzept durchsetzen.

Sicherheit für die Kids

Im März 2020 erhielt das Dachtechnikunternehmen den Zuschlag und der Baubeginn war für Mai 2020 avisiert mit einem straffen Bauzeitfenster von insgesamt drei Monaten bis August 2020. Juniorchef Philipp Schlatt: „Vor dem eigentlichen Beginn der Sanierung fand erst einmal die Einrichtung der gesamten Baustelle mit allen Sicherungs- und Schutzmaßnahmen statt, die auf einem Schulgelände im laufenden Betrieb natürlich enorm sind.

Neben rund 200 m Bauzaun, der als Schutz für die Laufwege der Schulhöfe gestellt wurde, haben wir ausgewiesene Flächen für die Lagerung des Materials eingezäunt.“ Ebenso das Umfrieden des Gebäudes mit einem Arbeits- und Schutzgerüst gehörte zur Aufgabe des Innungbetriebs. Insgesamt circa 1.300 m2 Gerüst wurde rund um das Gebäude erstellt. Ein Turmkran sorgte für den sicheren Materialtransport an die Sanierungsflächen für die auszuführenden Dacharbeiten.

Die ausführliche Titelstory erscheint in DDH 02.

Michael Zenk

Den kompletten Beitrag lesen Sie in DDH 02.2021.

zuletzt editiert am 02. Februar 2021
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