Die unsichtbare Klebebefestigung der Hardie Panel und Architectural Panel Fassadentafeln ist nun gemäß dem Bauartgenehmigungsbescheid (aBG Z-10.8-945) in Deutschland zugelassen. James Hardie ist aktuell der einzige Anbieter von Faserzement-Fassadentafeln mit einer solchen Zulassung. Die Tafeln sind laut Hersteller pflegeleicht und benötigen weniger Wartung, was sie besonders im mehrgeschossigen Wohnungsbau und bei gewerblichen Projekten wirtschaftlich attraktiv macht. Das Klebesystem überzeugt durch seine zeitsparende Verarbeitung. Zunächst wird dabei die Aluminium-Unterkonstruktion gründlich gereinigt. Anschließend erfolgt die Reinigung der Fassadentafel in den Bereichen, die später mit der Unterkonstruktion verklebt werden. Die Kontaktflächen der Fassadentafel werden im nächsten Schritt mit einem speziellen Primer behandelt, der für die optimale Haftung zwischen Platte und Klebesystem sorgt. Daraufhin wird ein doppelseitiges Klebeband senkrecht an den vorgesehenen Klebebereichen auf der Unterkonstruktion angebracht – exakt dort, wo die Fassadentafeln befestigt werden sollen. Im Anschluss wird der speziell für die Fassadenverklebung von der Firma Innotec entwickelte Kleber entlang der gesamten Auflagefläche der Unterkonstruktion aufgetragen. Dabei ist ein Mindestabstand von 10 mm zum Klebeband sowie zu den Seitenrändern der Unterkonstruktion einzuhalten. Im letzten Schritt werden die Fassadentafeln präzise positioniert und durch gleichmäßigen, festen Druck dauerhaft montiert.

Diese Klebelösung bietet Architekten, Planern und Verarbeitern neue gestalterische Freiheiten für Fassadenprojekte, ohne sichtbare Befestigungsmittel wie Schrauben oder Nieten. (Quelle: James Hardie)
Fassade 2025-10-21T08:48:27.128Z Mehr Freiheit im Design
zuletzt editiert am 29. Oktober 2025