Ein Edelstahl-Abgasrohr mit einer Wanddurchführung in einer Ziegelwand.
DIN 1986-100 fordert eine Reinigungsöffnung vor dem Anschluss der Fallleitung an die Grundleitung. (Quelle: Loro)

Entwässerung 2026-04-22T08:35:09.060Z Revision für verborgene Rohre

In manchen Fällen liegt die Fallleitung hinter der Fassade. Das erschwert eine Revision und spätestens bei Verstopfungen oder Leckagen ist ein Zugang zum Rohr notwendig. Eine pragmatische Lösung sind Revisions-Stutzen. Mit der üblichen Öffnung im Regenstandrohr lässt sich bei Fallleitungen hinter der Fassade keine Reinigungsöffnung realisieren. Auch ein Hochsicherheitsüberlauf (HSÜ ist dann nicht zu installieren. Für eine verdeckt liegende Entwässerung ist somit nicht jedes System geeignet. Ein Steckmuffensystem mit Stahlabflussrohren wie die Loro-X-Serie gewährleistet Rückstausicherheit. Zusätzliche Sicherungsschellen bieten mehr Sicherheit bei der Montage und sorgen dafür, dass die Fallleitung auch höherem Druck standhält. Für WDVS bieten sich aufgrund ihrer kleinen Nennweiten (DN 50 / DN 70) Unterdruckentwässerungen an. Um nun die Revisionsöffnung aus dem Inneren nach außen an die Fassade zu führen, sind Rohrstutzen konzipiert. Sie lassen sich einfach auf die Revisionsöffnung in der Fallleitung setzen. Dafür wird ein Loro-X 90-Grad-Abzweig anstelle des Standrohrs montiert und der Zugang zum Fallrohr so über den Stutzen nach außen verlegt. Er lässt sich bauseits kürzen, sodass er bündig mit der Fassade abschließt. Reinigungsdeckel oder HSÜ schließen den Stutzen nach außen ab.

www.loro.de

zuletzt editiert am 23. April 2026
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