Das sächsische Dachdeckerhandwerk begrüßt mehr als 140 neue Auszubildende.
Das Landesbildungszentrum des Sächsischen Dachdeckerhandwerks in Bad Schlema lud alle neuen Auszubildenden mit ihren Eltern des Ausbildungsjahres 2024/2025 zum Tag der offenen Tür ein. Mehr Auszubildende im Dachdeckerhandwerk könnten es (immer) sein. Dennoch freuen sich die Vertreter des LBZ und der regionalen Dachdecker-Innungen über mehr als 140 neu abgeschlossene Lehrverträge.
Begrüßt wurden die Auszubildenden, deren Eltern und Ausbildungsbetriebe durch die Vorstandsmitglieder und das Team des Landesbildungszentrums und des Landesinnungsverbandes sowie die Obermeister der sächsischen Dachdecker-Innungen und deren Innungslehrlingswarte.
Blumenstrauß an Karrieremöglichkeiten

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Landesinnungsmeister Andreas Kunert sowie den Landeslehrlingswart Paul Hobeck. In Ihren Grußworten zeigten Sie auf, welche Entwicklungsmöglichkeiten und Freude der Beruf als Dachdecker mit sich bringt und Aussicht auf die Zukunft: Ob Meister, Betriebswirt, ein Studium zum Bauingenieur oder öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger im Dachdeckerhandwerk – der Blumenstrauß an Karrieremöglichkeiten ist weit. Beide erinnerten die angehenden Gesellen auch an ihre Pflichten und Erwartungen, die an sie vom Ausbildungsbetrieb gestellt werden und der eigenen Disziplin, die berufliche Karriere selbst in die Hand zu nehmen mit Fleiß, Neugier, Engagement und Wissensdurst.

Danach bekamen die Dachdecker-Azubis mit ihrer Begleitung einen ersten Einblick des sächsischen Kompetenzzentrums für das Dachdeckerhandwerk: In Zusammensetzung ihrer zukünftigen Kursklassen lernten sie ihre Mitstreiter kennen und erhielten eine exklusive Führung durch die Theorieräume und Werkhallen. 1999 wurde der Neubau des LBZ eröffnet. 15 Wochen werden die neuen Auszubildenden in den kommenden 3 Jahren das LBZ in der sog. Überbetrieblichen Lehrunterweisung besuchen. Von Mauern über Ziegeldeckung, Bauphysik, Schiefer, Abdichtung mit Bitumen und Kunststoff, Holz und Umgang mit Maschinen, so vielfältig das Dachdeckerhandwerk, so vielfältig sind neben betrieblicher Ausbildung und Berufsschule die Lerninhalte der sog. ÜLU. Nach 3 Jahren stellen sie sich dann der Gesellenprüfung, um ihr Können unter Beweis zu stellen und den Gesellenabschluss im Dachdeckerhandwerk zu erlangen. Mit dabei waren auch die Obermeister sowie regionale Innungslehrlingswarte. Letztere stehen in den Regionen als Ansprechpartner für Ausbildungsbetriebe als auch für die Auszubildenden für Fragen und Unterstützung während der Ausbildung zur Verfügung. Bedingt durch die Ausbildungszahlen fand diese Veranstaltung in 3 zeitlich versetzten Gruppen statt.
Kombination aus Moderne und Tradition

Alle Vertreter des sächsischen Dachdeckerhandwerks sagen Herzlich Willkommen im Dachdeckerhandwerk und viel Erfolg sowie Freude während und nach der Ausbildung im Dachdeckerhandwerk.
Die Entscheidung für eine Ausbildung im Dachdeckerhandwerk liegt auf der Hand. Vielfältig, abwechslungsreich, Dauerhaftes schaffen und dabei noch als einer der Klimaberufe einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Wer schwindelfrei ist und keine Scheu vorm Anpacken hat, der trifft die richtige Wahl mit einer Ausbildung im Dachdeckerhandwerk. Auch moderne Technik findet in den Betrieben mehr und mehr Einsatz: Kran, Hubarbeitsbühnen, Drohnen und weiterhin die sich über Generationen bewährten Praktiken und Techniken der Dachdeckung – eine Kombination aus Moderne und Tradition. Im Übrigen: Kurz entschlossene finden noch Ausbildungsplätze in ihrer Nähe unter dachdeckerdeinberuf.de mit einer eigenen Bewerberplattform. Wer also noch mit auf den Weg nach oben will, kann noch in das neue Ausbildungsjahr 2024/2025 starten.
