Diagramm des UV-Bestrahlungsverlaufs über das Jahr mit einem zentralen Sonnensymbol und monatlichen Prozentangaben.
Bereits im Frühjahr nimmt die Stärke ultravioletter Strahlung in unseren Breiten deutlich zu. (Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung)

Arbeitssicherheit 2026-03-11T09:44:34.557Z UV-Schutz: Neue verschärfte Regelung erhöht den Druck auf Arbeitgeber und Beschäftigte

Die jüngst veröffentlichten Technischen Regeln für Arbeitsstätten A5.1 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) legen fest, dass Schutzmaßnahmen ab einem UV-Index von 3 ergriffen werden müssen. Dazu gehört auch die Verwendung von Sonnenschutzmitteln für ungeschützte Körperstellen.

Der Euskirchener Hautschutzspezialist Peter Greven Physioderm (PGP) führt das umfangreichste UV-Schutzprogramm der Branche, berät Unternehmen und liefert Strategien, um Mitarbeitende zu motivieren und Hemmschwellen abzubauen. In Deutschland arbeiten rund 7,2 Millionen Menschen vorwiegend im Freien – ihr Risiko, an weißem Hautkrebs zu erkranken, steigt mit den ersten Sonnenstrahlen. Bereits im Frühjahr nimmt die Stärke der UV-Strahlung zu, etwa ein Viertel der jährlichen UV-Bestrahlung entfällt auf April und Mai. „Man muss sich von Ostern bis Oktober schützen“, sagt Dr. Susanne Kemme, UV-Schutz-Expertin beim Hersteller PGP.

Eine Tube Physioderm UV 50 Plus Sonnencreme steht im Vordergrund, während im Hintergrund ein Handwerker auf einer Baustelle arbeitet.
In Deutschland arbeiten neuen Schätzungen zufolge rund 7,2 Millionen Beschäftigte im Freien und sind damit der Sonnenstrahlung ausgesetzt. Vor allem Zimmerleute gelten als extrem hautkrebsgefährdet. (Quelle: Peter Greven Physioderm)

Durch den Klimawandel hat sich das Risiko, an weißem Hautkrebs zu erkranken, erhöht. Die BAuA reagierte im August 2025 mit der Vorlage der Technischen Regeln (ASR) A5.1, die den Arbeitsschutz in offenen Arbeitsstätten konkretisieren. „Eine wesentliche Neuerung ist, dass der UV-Index verbindlich zur Gefährdungsbeurteilung herangezogen wird“, erklärt Dr. Kemme. Ab einem Index von 3 müssen Arbeitgeber Schutzmaßnahmen gegen Sonnenstrahlung gewährleisten. Der UV-Index als Orientierungswert für die schädigende Wirkung natürlicher UV-Strahlung wird auf den Seiten des Bundesamtes für Strahlenschutz und Deutschen Wetterdienstes bereitgestellt.

Beim UV-Schutz gilt das TOP-Prinzip: technische, dann organisatorische und schließlich persönliche Maßnahmen. Zu den persönlichen Maßnahmen zählt die Verwendung wasserfester Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor (mindestens 30, besser 50+), einschließlich UV-A-Filter.

PGP: Branchenführer beim UV-Schutz

PGP verfügt über ein umfassendes UV-Schutzprogramm mit Lösungen für verschiedene Einsatzbereiche. Beispiele sind die parfümfreie Sonnenschutzcreme Physio UV 50 PLUS, die sehr hohen Schutz auch bei Nässe und Hitze bietet. Alternativ gibt es die hautverträgliche Physio UV 50 Lotion oder das extra wasserfeste Physio UV 50 Spray.

Neben Produkten liefert PGP ein breit gefächertes Servicepaket mit Unterweisungen, Postern, Infokarten oder digitalen Tools, um Hemmschwellen abzubauen und die richtige Anwendung zu fördern, da Hautschutz oft falsch genutzt wird. Informationen zum gesamten Angebot von PGP sind unter www.pgp-hautschutz.de abrufbar.

„Die verschärften Regeln nehmen die Arbeitgeber stärker in die Pflicht“, erklärt Dr. Kemme. Neben der Unterweisungspflicht müssen sie Sonnenschutzmittel bereitstellen. Allerdings wird auch die Mitwirkungspflicht der Beschäftigten betont. Die Regelung wird UV-Schutz bei Berufsgenossenschaften stärker in den Fokus rücken, inklusive verstärkter Kontrollen.

zuletzt editiert am 11. März 2026