Die drei Bauder-Geschäftsführer Mark, Tim und Jan Bauder präsentieren in einer Pressekonferenz die Planungen des Unternehmens. (Quelle: Bauder)
Wachstum mit Nachhaltigkeit: Neue Investitionen und den Schwerpunkt Nutzdach präsentierten die drei Geschäftsführer Mark, Tim und Jan Bauder (von links). (Quelle: Bauder)

Markt

17. November 2021 | Teilen auf:

Größte Investition der Firmengeschichte

Stuttgart: Bauder baut seine Produktion deutlich aus. Dazu nimmt das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren mehr als 100 Millionen Euro in die Hand.

Das größte Investitionsvolumen seiner Firmengeschichte kündigte Bauder im Rahmen einer Fachpresse-Konferenz in Stuttgart an. Mit dem Bau eines komplett neuen Werkes im elsässischen Drusenheim und Erweiterungen in den Werken Schwepnitz bei Dresden, Bruck bei Wien und Landsberg bei Halle investiert das Unternehmen in die Produktbereiche PU-Hartschaum, Bitumenbahnen, Kunststoffbahnen und Flüssigkunststoff. Die Investitionen erfolgen innerhalb der nächsten fünf Jahre, die Gesamtsumme beläuft sich auf mehr als 100 Millionen Euro. Neubau und Erweiterungen sollen 200 neue Arbeitsplätze schaffen.

Das Unternehmen reagiert damit auf die anhaltende Nachfrage nach Dachbaustoffen und strebt an, die Liefersicherheit seiner Produkte zu erhöhen. Die neuen Werke sollen dem modernsten Stand der Technik hinsichtlich Energie- und Ressourceneffizienz entsprechen. Ein Großteil des elektrischen Bedarfs wird durch eigene Photovoltaikanlagen gedeckt, Produktionsabfälle werden recycelt und sonstige Emissionen durch marktführende Technologien auf ein Minimum reduziert.

Trendthema Nutzdach

Bauder nutzte die Veranstaltung auch, um Schwerpunkte seiner Produktstrategie für das kommende Jahr zu präsentieren. Ein Fokusthema wird dabei das Nutzdach und insbesondere die Kombination von Solar und Gründach sein. „Flachdächer werden in Zukunft genutzt werden. Entweder zur Begrünung oder zur Energiegewinnung. Am besten beides”, so Geschäftsführer Tim Bauder. „Dieser Trend ist deutlich spürbar.”

Dafür wird Bauder Anfang 2022 eine neue Unterkonstruktion auf den Markt bringen. Sie kombiniert Photovoltaik und Dachbegrünung und verbessert in Verbindung mit dem Bauder-Retentionselement die abflussverzögernde Wirkung des Gründachaufbaus. Bei der Absturzsicherung von Nutzdächern setzt das Unternehmen primär auf Kollektivschutz und bietet Geländersysteme an, um auch im Nutzdachbereich ein aufeinander abgestimmtes System anbieten zu können.

zuletzt editiert am 24.11.2021