Christoph Hugenberg in einem dunklen Anzug. (Quelle: Roto)
Christoph Hugenberg Vorsitzender der Geschäftsführung Roto präsentierte die aktuellen Umsatzzahlen.. (Quelle: Roto)

Velbert

12. November 2021 | Teilen auf:

Stabilität in instabilen Zeiten


Mitte November präsentierte Roto anlässlich des 16. Fachpressetags in Düsseldorf und gleichzeitig digital aktuelle Umsatzzahlen und neue Service-Elemente. „Wir haben zu tief gestapelt.“

So kommentierte Dr. Eckhard Keill Mitte November die Entwicklung 2021 der Roto-Gruppe. Sie übertraf stattdessen alle Erwartungen und könnte noch als Rekordjahr in die Chronik des Bauzulieferers eingehen. Das sei umso bemerkenswerter, als man sich nach wie vor in instabilen Zeiten bewege. Obwohl die Marktperspektiven für 2022 „keineswegs lupenrein sind“, will die Gruppe ihren Wachstumskurs beibehalten.Die überraschende Aufwärtsentwicklung schlägt sich per Ende September 2021 im Gruppen-Gesamtumsatz deutlich nieder. Dieser hat sich um ein Fünftel (20,6 %) von 511,8 Mio. Euro auf 617,1 Mio. Euro erhöht.

Mit jeweils zweistelligen Steigerungsraten sind die Divisionen Fenster- und Türtechnologie (FTT), Dachsystem-Technologie (DST) und Professional Service (RPS) fast im Gleichschritt gewachsen.Als „Väter des Erfolgs“ hob der Vorstand die hohe Lieferfähigkeit sowie die konsequente Kundennutzenstrategie bei Produkten und Services hervor. Perspektivisch rechnet Dr. Keill für 2021 mit einem Gruppenumsatz von rund 800 Mio. Euro (nach 686 Mio. Euro), der damit so hoch wäre wie noch nie in der Firmengeschichte – und das trotz Rückgang der allgemeinen Bauproduktion und der Pandemie. Die aktuell größten Herausforderungen bleiben die als Folge erheblicher Versorgungsengpässe drastisch gestiegenen Rohstoff- und Materialpreise, so Christoph Hugenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Die Absicherung der guten Lieferfähigkeit habe „absolute Priorität“.Als ein wichtigen Baustein in Sachen Service gibt es einen Neustart für die Profiliga. Ab sofort haben Dachdecker die Möglichkeit, sich einen Silber- bzw. Goldstatus zu erarbeiten und damit verbundene Leistungen und Prämien freizuschalten. Außerdem können zum Beispiel Rechnungen jetzt einfach online hochgeladen oder per Smartphone-App eingescannt. Der Weg dorthin führt über den Kauf und Verkauf der Dachfenster-Lösungen – und über das neue ProfiLiga Online-Portal bzw. die neue ProfiLiga App. Die Anmeldung ist kostenfrei möglich. Abschließend diskutierten Anja Müller, Sylvia Pluß, Sylvia Pruß, und Dr. Eckhard Keil mit Moderator Frank Linnig das Thema“ Mittelstand und Digitalisierung: Nachholbedarf und kein Ende?“

zuletzt editiert am 19.11.2021