Luftaufnahme einer großen Industrieanlage, umgeben von grünen Feldern und Straßen.
In den vier Werken am Standort Hof/Oberroßbach produziert Systemanbieter Soprema Bitumenbahnen, Flüssigkunststoffe, PIR-Hochleistungsdämmung sowie hochpolymere Abdichtungsbahnen. An die Produktion sind Recyclinganlagen für Bitumen- bzw. PIR-Produktionsreste angeschlossen. Für Schulungen und Events stehen das klassische WissensWerk sowie der neue MammutTower zur Verfügung. (Quelle: Soprema)

News 2025-10-16T09:27:59.461Z Soprema eröffnet neues Werk für Kunststoffbahnen in Deutschland

Im Westerwald wurde von Soprema, eine neue Produktionsanlage für Kunststoffabdichtungsbahnen eröffnet. Mit der rund 30 Millionen Euro teuren Erweiterung am Standort Hof/Oberroßbach soll die nationale sowie europäische Nachfrage nach leistungsfähigen Abdichtungslösungen bedient werden. Die Produktion umfasst PVC- und FPO-Bahnen. Mit der rund 30 Millionen Euro teuren Erweiterung am Standort Hof/Oberroßbach soll die nationale sowie europäische Nachfrage nach leistungsfähigen Abdichtungslösungen bedient werden. Die Produktion umfasst PVC- und FPO-Bahnen.

Im Zuge der Inbetriebnahme unterstrich Pierre-Etienne Bindschedler, Eigentümer und Präsident der französischen Unternehmensgruppe, die Bedeutung der neuen Anlage: „Mit der neuen Produktionsstätte können wir unsere Flachdachlösungen noch flexibler und effizienter zur Verfügung stellen.“

Vollständige Produktion „made in Germany“

Mit der neuen Anlage ergänzt das Unternehmen sein bestehendes Portfolio am Standort, der bereits Bitumenbahnen, Flüssigkunststoffe und PIR-Dämmstoffe fertigt. Damit werden Kunststoffabdichtungsbahnen künftig ebenfalls in Deutschland produziert, was den optimierten Transport und eine vereinfachte Projektplanung unterstützt.

Eine Gruppe von Personen in Sicherheitswesten steht in einer Fabrikhalle und führt eine feierliche Banddurchtrennung durch.
Pierre-Etienne Bindschedler, Präsident der Soprema Gruppe (6.v.l.), eröffnet offiziell das moderne Soprema Werk für hochpolymere Abdichtungsbahnen. Bei seinem Besuch in Hof/Oberroßbach begleiteten ihn mehrere internationale Soprema Vertreter. Gastgeber war Winfried Traub, Geschäftsführer von Soprema Deutschland (4.v.l.). (Quelle: Soprema)

Den Produktionsstandards entsprechend setzt die neue Anlage auf neueste Technologien, die sowohl Prozesssicherheit als auch Produktqualität gewährleisten. Darüber hinaus wird der Energiebedarf am Standort zu 50 % durch erneuerbare Energiequellen wie Photovoltaik- und Windkraftanlagen gedeckt.

Die Nachfrage nach ressourcenschonenden und zügig zu verarbeitenden Abdichtungslösungen wächst. Bereits jetzt sind erste Produkte aus der neuen Produktion verfügbar. Bis zum Frühjahr 2026 soll das gesamte Portfolio an Kunststoffabdichtungsbahnen bereitstehen.

Die Produktion am Standort unterstützt sowohl den deutschen als auch den europäischen Markt. Kunden anderer Standorte innerhalb Europas sollen künftig ebenfalls mit Abdichtungsbahnen „made in Germany“ beliefert werden.

Neben der Produktionsanlage wurde am Standort ein Schulungs- und Veranstaltungsgebäude, der sogenannte „MammutTower“, errichtet. Dieser dient zur Weiterbildung der Mitarbeitenden sowie dem Austausch mit Kundinnen und Kunden.

Ein modernes Gebäude mit großen Glasfenstern und einer klaren, geometrischen Architektur unter einem blauen Himmel.
Der neue „Soprema MammutTower“ ist ein Schulungs- und Eventzentrum für Kunden und Mitarbeitende. (Quelle: Soprema)

Systemlogistik für Systemprodukte

In Hof/Oberroßbach arbeiten derzeit etwa 230 Personen. Von dort aus erfolgt auch die Logistik für Systemprodukte wie Gründächer, bauwerksintegrierte Photovoltaik-Anlagen und Absturzsicherungen. Der dabei optimierte Transport der Systemprodukte verbessert die Lieferzeiten und vereinfacht die zeitgenaue Planung von Bauarbeiten.

zuletzt editiert am 22. Oktober 2025