Ein Wald im Sonnenlicht, im Hintergrund  ein Tisch. (Quelle: VELUX/WWF)
Durch die Investition in Wald- und Biodiversitätsprojekte, die in den nächsten 20 Jahren speziell entwickelt werden, möchte der weltweit führende Dachfensterhersteller seinen historischen CO2-Fußabdruck seit 1941 rückwirkend binden (Quelle: VELUX/WWF)

Nachhaltigkeit

15. November 2021 | Teilen auf:

Zum Schutz von Natur und Tieren: Velux  
und WWF starten Waldprojekt in Uganda

Bewahrung, Schutz und Wiederherstellung des Albertine Grabens: Gemeinsam mit dem WWF startet die Velux Gruppe in Uganda die Umsetzung ihres großangelegten Waldprojekts, um Natur und Tiere der Region zu schützen. Die Zusammenarbeit ist Teil der ambitionierten Nachhaltigkeitsstrategie 2030 der Velux Gruppe, mit der sie die CO2-Emissionen ihrer Wertschöpfungskette drastisch reduziert und darüber hinaus massiv in Klima- und Naturschutz investiert.

Velux geht voran und übernimmt Verantwortung für Klima- und Naturschutz 

Die Partnerschaft mit dem WWF ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie 2030 der Velux Gruppe. Damit hat sich die Gruppe verpflichtet, ihre zukünftigen CO2-Emissionen im Einklang mit dem 1.5°C-Ziel des Pariser Klimaschutz-Abkommens drastisch zu reduzieren. Entlang eines durch die Science Based 

Targets Initiative validierten Emissionsreduktionsziels werden die Emissionen in der gesamten Wertschöpfungskette (Scope 3) bis 2030 halbiert, Scope 1 und Scope 2 Emissionen gar um 100% reduziert. Um diese Ziele zu erreichen, beschleunigt die Velux Gruppe Investitionen in die Energieeffizienz an ihren Produktionsstandorten, bezieht 100% erneuerbaren Strom und ändert die Art und Weise, wie sie Materialien einstuft und einkauft, grundlegend. 

Das Themenfeld Nachhaltigkeit auf www.ddh.de erläutert alternative Produkte und energiesparende Dachlösungen. (Quelle: Velux)

Gemeinsam mit dem WWF übernimmt die Velux Gruppe darüber hinaus Verantwortung für ihre historischen Emissionen und investiert massiv in Klima- und Naturschutzprojekte. Durch die Investition in Wald- und Biodiversitätsprojekte, die in den nächsten 20 Jahren speziell entwickelt werden, möchte der weltweit führende Dachfensterhersteller seinen historischen CO2-Fußabdruck seit 1941 rückwirkend binden. Die Projekte sollen dazu beitragen, den Verlust von Lebensräumen, die Abholzung von Wäldern und die Verschlechterung der Bodenqualität, die die biologische Vielfalt von Waldökosystemen auf der ganzen Welt bedroht, zu stoppen. Gleichzeitig erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinden, die dadurch unterstützt werden. Klima-, Naturschutz und Förderung lokaler Gemeinden gehen in diesen Projekten Hand in Hand. 

Dazu David Briggs, der CEO der VELUX Gruppe: „Unser Planet befindet sich in einer ernsten Klima- und Naturkrise, und dies erfordert außerordentliche Maßnahmen. Im Einklang mit den Werten unseres Unternehmens sind wir bestrebt, mehr zu tun als die meisten anderen, deshalb haben wir diese neue Strategie „Lebenslang Klimaneutral“ entwickelt. Wir werden unseren künftigen CO2-Ausstoß drastisch reduzieren und unsere Lieferanten auffordern, das Gleiche zu tun. Ein Teil dieser neuen Strategie besteht in einer 20-jährigen Partnerschaft mit dem WWF, in deren Rahmen wir das Äquivalent unserer historischen CO2-Emissionen binden wollen. Wir hoffen, dass das auch andere Unternehmen motiviert, Klimaverantwortung zu übernehmen und auf eine nachhaltige Zukunft für uns alle hinzuarbeiten.“ 

Kooperation im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie 

Neben der Kooperation mit dem WWF vollführt VELUX im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie bis 2030 eine große nachhaltige Transformation der Geschäftsabläufe, Produkte und Lösungen, die das Unternehmen auf den Markt bringt. Die Strategie umfasst 15 Ziele, die das gesamte Unternehmen betreffen. Bis 2030 will es ein klimaneutrales Unternehmen werden und die CO2-Emissionen in seiner Wertschöpfungskette halbieren. Um dies möglich zu machen, wurden zahlreiche Veränderungen angestoßen: Wir arbeiten an unseren Produkten, unserer Produktion, unserer Verpackungen und vielen weiteren Stellschrauben.

zuletzt editiert am 17.11.2021